Über mich

Wie ich zur Hypnose kam

Meine Faszination für Hypnose ist älter als Lady Hypnotica.
Veränderte Bewusstseinszustände, Wahrnehmung und die Möglichkeiten des eigenen Kopfes haben mich schon lange interessiert. Ich habe meditiert, mich mit unterschiedlichen Formen der Bewusstseinserweiterung beschäftigt und mich immer wieder gefragt, wie sehr sich unser Erleben verändert, wenn wir für einen Moment unsere gewohnte Art zu denken verlassen.
Und dann wäre da noch Kaa aus dem Dschungelbuch. Den fand ich schon als Kind großartig. Rückblickend betrachtet vielleicht ein erstes kleines Indiz dafür, wohin die Reise irgendwann führen würde.
Irgendwann wurde aus dieser Neugier mehr. Und schließlich auch ein Beruf.

Der Weg zu Lady Hypnotica

Vor 2015 · Coaching und Hypnose

Ich war unzufrieden in meinem Beruf und suchte nach Alternativen. Nach mehreren Coaching-Ausbildungen arbeitete ich als Hypnose-Coach und beschäftigte mich intensiv mit Trance, Suggestion und veränderten Bewusstseinszuständen. Erotik spielte dabei zunächst überhaupt keine Rolle.

2015 · Die entscheidende Frage

Die erste erotische Hypnose entstand nicht aus einem ausgeklügelten Businessplan. Ich war damals als Hypnose-Coach auf Facebook aktiv, als mich ein Mann fragte, ob ich eigentlich auch erotische Hypnosen machen würde. Meine Antwort war „Naja, bisher nicht“. Bis zu diesem Moment hatte ich mich damit schlicht noch nie beschäftigt. Aber die Idee machte mich neugierig. Da ich mich bereits vorher privat im BDSM Umfeld aufgehalten habe, erkannte ich in diesem Moment die spannende Verbindung von Hypnose und Erotik. Also probierte ich es aus. Aus dieser einen Anfrage entstand meine erste individuelle erotische Hypnose. Ganz unbedarft. Mit einem Diktiergerät aufgenommen. Inklusive mieser Tonqualität aber viel Leidenschaft. Und irgendwie blieb es nicht bei einer.

Ich merkte schnell, wie viele Möglichkeiten in der Verbindung aus Hypnose und Erotik stecken. Plötzlich ging es nicht nur um Trance und Suggestion, sondern auch um Lust, Fantasie, Kontrolle, Hingabe und all die Dinge, die sich im Kopf erschaffen lassen, ohne dass sie im realen Raum passieren müssen. Meine persönliche Spielwiese war endlich gefunden.

2016 · EROTICA HYPNOTICA

Zunächst war die Seite vor allem eine Visitenkarte für meine individuellen Hypnosen.  Weil ich beruflich und privat stark eingespannt war, entstand die Idee, erotische Hypnosen nicht nur individuell anzufertigen, sondern auch als fertige Aufnahmen anzubieten. So wurde aus der Infoseite der Onlineshop Erotica Hypnotica.

Im April 2016 erschien mit „Loreley – die Sirene“ die erste veröffentlichte Hypnose. Ich hatte große Erwartungen an diese Aufnahme und so bat ich zwei befreundete Hypnosekollegen, die auch jetzt noch als Hypnose-Coaches aktiv sind, das Script dafür zu lesen. Sie gaben wertvolle Tipps und Anregungen. Fachlicher Austausch ist mir bis heute wichtig.

Im Laufe des Jahres und der folgenden entstanden dann immer mehr Files – von sinnlichen Fantasien über Dominanz und Feminisierung bis hin zu Triggern und Konditionierung. Was zunächst als Dienstleistung begonnen hatte, entwickelte sich langsam zu einer eigenen Welt. Und irgendwo auf diesem Weg wurde aus meinem damaligen Pseudonym schließlich Lady Hypnotica.

2018 · OHRgasmus

Mit der Zeit merkte ich immer wieder, dass Erotica Hypnotica zwar zu meinem Angebot passte, als Name aber etwas sperrig war. Ich suchte nach etwas Kürzerem, einprägsamerem – und erinnerte mich an einen Begriff, den ich aus der Rockabilly- und Oldtimer-Szene kannte: OHRgasmus. Wenn ein V8 gestartet wird und der Klang einem direkt durch den Körper geht, fällt dieses Wort erstaunlich oft. Für erotische Hypnose fand ich es mindestens genauso passend.

Ich prüfte die Markenlage, sicherte mir Domain und Marke – und wechselte schließlich mit meinem Projekt zu OHRgasmus. Der Name war plötzlich Programm.

Die Jahre dazwischen · lernen und experimentieren

Während meine Produktionen immer zahlreicher wurden, entwickelte ich mich fachlich ständig weiter. Seit Beginn meiner Arbeit mit Hypnose kamen beständig weitere Fachausbildungen hinzu, ebenso Erfahrungen mit Straßenhypnose sowie Weiterbildungen in Paar- und Sexualberatung. Gleichzeitig entstanden immer neue Formate und Kooperationen.

Besonders spannend war für mich dabei immer der Austausch mit anderen erfahrenen Hypnotiseuren. Gemeinsame Produktionen mit u.a. Undine de Rivière brachten andere Perspektiven, Stimmen und Dynamiken in meine Arbeit.
Gerade diese Mischung aus eigener Erfahrung, fachlicher Weiterbildung und Zusammenarbeit prägt meine Arbeit bis heute.

2022 · Die Welt wird größer

Lange war OHRgasmus vor allem meine eigene Stimme. 2022 gelang es mir schließlich, meine gute Freundin Lady Addison davon zu überzeugen, ihr Wissen ebenfalls in Audio-Files zu packen.
Ich kannte sie bereits persönlich aus gemeinsamen Sessions. Als Domina arbeitet sie selbst mit erotischer Hypnose – und ich sagte ihr immer wieder, dass Audio eine großartige Möglichkeit wäre, auch Menschen zu erreichen, die räumlich viel zu weit entfernt sind.

Irgendwann sagte sie tatsächlich Ja. Damit begann OHRgasmus, über Lady Hypnotica hinauszuwachsen. Aus meiner Plattform wurde nach und nach ein Ort, an dem unterschiedliche Stimmen, Stile und Erfahrungen zusammenkommen konnten.

2025 · Das erste Buch

2025 erschien mein erstes Buch: „Mindless Seduction: Du gehörst mir“. Damit bekam meine Welt erstmals eine Form, die ganz ohne Stimme auskommt.
Schreiben eröffnet mir andere Möglichkeiten als Audio: Figuren dürfen länger leben, Gedanken dürfen sich langsamer entfalten und Fantasien bekommen einen anderen Raum.

2026 · Mehr als eine Stimme

Der OHRgasmus Podcast bekam eine Neuauflage. Diesmal nicht nur als Begleitung zu meinen Produktionen, sondern als eigener Raum für Gedanken, Wissen und Gespräche rund um Hypnose, Sexualität, Fantasie und alles, was im Kopf daraus entstehen kann.

Auch das Schreiben nahm mehr Raum ein. Neben Mindless Seduction veröffentlichte ich unter einem anderen Pseudonym drei weitere Bücher beziehungsweise Journale zu ganz anderen Themen. Ich mag es, mich nicht auf eine einzige Ausdrucksform festlegen zu müssen. Manche Gedanken gehören ins Mikrofon. Andere auf Papier. 

2027 · Aussicht und Perspektiven

Für 2027 ist mein nächstes Buch geplant. Diesmal wird es kein Roman. Mehr möchte ich im Moment noch nicht verraten – nur so viel: Es wird ein Projekt, in dem viele Jahre Erfahrung, Neugier und Arbeit zusammenkommen.

Auch sonst soll es nicht ruhiger werden. Der Podcast darf weiter wachsen, neue erotische Hypnosen und Audio-Welten werden entstehen – und gleichzeitig möchte ich meiner Stimme Raum für Themen geben, die bislang noch nicht zu Lady Hypnoticas gewohntem Repertoire gehörten. Mich reizt zunehmend die Frage, was sich mit Hypnose und Audio noch erschaffen lässt.

Es gibt also noch einige Türen, die ich öffnen möchte. Und vermutlich ein paar, von denen ich heute selbst noch nicht weiß, wohin sie führen.